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Ausbildung

Zur Durchführung der Tauchausbildung war der schrittweise Ausbau der Tauchbasis eine unabdingbare Voraussetzung. Für Übernachtungszwecke wurde ein Bungalow auf dem Tauchergrundstück aufgebaut, daneben gab es auch viel Wildwuchs an Übernachtungsmöglichkeiten.
Das allgemeine Streben, sich neben dem Arbeitsalltag irgendwo eine kleine heile Welt zu schaffen, machte auch um die Tauchbasis Buckow keinen Bogen. Vom ausrangierten Bus bis zum NVA-Auflieger gab es ein breites Spektrum. Und fragen wir heute alle die dabei gewesen sind, dann hören wir sicher, dass es einfach eine schöne Zeit war.
Während eines Ausbildungslagers unter Leitung von Hans-Jürgen Föllmer entstand die Idee, einen Pilz als Unterstand zu bauen. Sofort wurde mit der Arbeit begonnen, der Urtyp unseres heutigen Pilzes entstand. Als Mittelpunkt des geselligen Beisammenseins erfüllt er noch heute gute Dienste.

Zurück zu den Ausbildungslagern:
Disziplin wurde gross geschrieben. Eltern, die ihre Kinder beim Tauchsport “abgaben”, wussten diese gut aufgehoben. Die Ausbildungslager schweissten die Jugendlichen auf eine besondere Art zusammen. Gute Kameradschaft ist für die Ausübung des Tauchsports enorm wichtig, lautet doch der oberste Grundsatz:

TAUCHE NIE ALLEIN

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So erfolgreiche Ausbilder wie Hans-Jürgen Föllmer, Siegfried Schwanke sowie Ausbildungsassistenten Wolfgang Ehm, Nordmann Raasch, Heinz Haase, Detlew Haase und andere haben viele Stunden Freizeit geopfert, um immer wieder den Nachwuchs auszubilden. An dieser Stelle sollen auch einmal die vielen fleissigen Helfer erwähnt werden, ohne diese wären die Ausbildungslager überhaupt nicht denkbar. Oft waren es die Taucherfrauen, die immer wieder zum guten Gelingen beitrugen. Stellvertretend seien Christel Günzel, Doris Rüdiger und Christel Föllmer genannt.
Obwohl sehr viele Jugendliche das Einmaleins des Tauchens in Buckow erlernten, blieben als Mitglieder immer nur wenige übrig. Das hat etwas mit der Lage Buckows und der schon zu DDR-Zeiten schlechten Arbeitsplatzsituation in der Region zu tun. Der grösste aber auch fast einzige Arbeitgeber war damals der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund. Eine Reise war Buckow schon immer wert. Wer nicht in der Urlaubsbetreuung sein Auskommen hatte, musste den Ort zur Arbeit verlassen und aus war es zumeist mit der Taucherei.
Verstärkung durch ausgebildete Taucher erfuhr die Buckower Grundorganisation Mitte der 70-iger Jahre wegen der Sümpfung des Heinitzsees in Rüdersdorf. Dazu gehörten Jürgen Potschkat, Gunnar Haase und Familie Raasch. Auch Siegfried Schwanke, Bernd Klatt und Peter Grell frönten anfangs in Rüdersdorf ihrem Hobby. Die Zuwanderung hält noch immer an, meldete sich doch kürzlich Dieter Bratsch als Aktiver im Tauchsport zurück. Auch Peter und Ingrid Scharf schauen öfter mal vorbei